40 Millionen für Radwege
Montag, November 29th, 2010Die Stadt Leibzig will diese Summe in den kommenden 10 Jahren investieren um den Fahrradanteil am Straßenverkehr auf 20% anzuheben…
…manche finden das garnicht gut.
[via]
Die Stadt Leibzig will diese Summe in den kommenden 10 Jahren investieren um den Fahrradanteil am Straßenverkehr auf 20% anzuheben…
…manche finden das garnicht gut.
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Eben entdeckt… dort wo der Schutzstreifen endet fängt der “ehemalige” Radweg auf dem Gehweg wieder an. Für mein Verständnis besteht hier nun aber Straßenbenutzungspflicht für Radfahrende. [map]
Als Rüstzeug für die nächste Diskussion mit Menschen die sich berufmäßig um deine Sicherheit sorgen:
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Anordnung einer Radwegebenutzungspflicht nur rechtmäßig ist, wenn aufgrund der örtlichen Verhältnissen eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko einer Rechtsgutbeeinträchtigung erheblich übersteigt (§ 45 Abs. 9 Satz 2 der Straßenverkehrs-Ordnung – StVO).
Edit 19.11.2010:
Das heisst nicht, wie durch Jan in den Comments vollkommen richtig angemerkt, dass Schilder ab jetzt ingoriert werden können, sondern hilft lediglich ggf. im Widerspruchsverfahren auf Urteil verweisen zu können (Wobei dann natürlich die Stadt in der Regel darauf beharren wird, dass eine konkrete Gefahrenlage besteht.)
Polizei überprüft über 5.000 Fahrräder
Hamburg (ots) – Zeit: 18.10.2010 bis 25.10.2010 | Ort: Hamburger Stadtgebiet
Die Hamburger Polizei hat bei der diesjährigen Fahrradsicherheitsaktion bereits in der ersten Woche über 5.000 Fahrräder/Radfahrer kontrolliert und dabei 1.479 Mal Grund zur Beanstandung gehabt.Wieder zum Beginn der dunklen Jahreszeit führte die Hamburger Polizei in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC), der Behörden für Inneres und Sport sowie Schule und Berufsbildung, der Zweiradmechaniker-Innung Hamburg und der Unfallkasse Nord Sicherheitschecks für die Verkehrssicherheit von Zweirädern durch.
In der ersten Aktionswoche haben 460 Polizeibeamte der Verkehrs- und Zentraldirektion bei insgesamt 83 Veranstaltungen 5.232 Fahrräder kontrolliert. Dabei wurden knapp 800 Mängel festgestellt; drei Fahrräder mussten sogar ganz aus dem Verkehr gezogen werden. Neben den technischen Einrichtungen wurde auch geprüft, wie genau es die Radfahrer mit den Verkehrsregeln nehmen. So mussten 688 Radfahrer verwarnt werden, da sie den falschen Radweg benutzt hatten, auf dem Gehweg oder bei Rot gefahren waren. Die Polizei wird ihre Kontrollen in den nächsten Tagen fortsetzen. Noch bis 12. November können Zweiradbesitzer ihre Räder bei vielen Händlern kostenlos auf Verkehrstauglichkeit prüfen lassen. […]
(Via Polizei-Presseticker Hamburg: http://www.presseportal.de/polizeipresse)
Interessant, was das wohl für “Veranstaltungen” waren? Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie jmd. auf der verkehrten Seite an einem Infostand vorbei fährt und dann dort deswegen verwarnt wird… mmh. Es ist wohl davon auszugehen, dass “schon gecheckt” bedeuted, dass es verstärkte Kontrollen von RadfahrerInnen gibt + Infostände (was ohne Zweifel richtig und wichtig ist). Schade nur, dass bevorzugt Radfahrende ermahnt und belehrt werden, sich ”zu verhalten” – während die weit größere Gefahr unverändert von anderen Verkehrsteilnehmern ausgeht und desw… aber STOP… Zitat: “»Schon gecheckt« richtet sich speziell an Radfahrende, ihr Verhalten und ihre Ausrüstung. Aber auch Autofahrer sollten sich auf unseren Seiten umsehen, denn auch von ihrem Verhalten hängt die Verkehrssicherheit der Radfahrer ab.”
Ach, was… Autofahrer? Echt?
Es gibt natürlich Plakate die “für” die Aktion werben. Die sehen dann so aus… Und dann, dann gibt es ja auch noch die “weissen Fahrräder”:
“[…]25 weiß lackierte Räder … an solchen Stellen, an denen es in der Vergangenheit leider schon häufiger Unfälle gegeben hat. Die »Weißen Räder« tragen Hinweistafeln mit Slogans, die anregen und sensibilisieren sollen […] Wir möchten damit Fahrradfahrer und Autofahrer für einen kurzen Moment zum Nachdenken bringen und zu mehr Rücksichtnahme und Vorsicht anhalten.”
Ich bin nicht zu übersehen
Ich bin neben dir
Ich habe auch ein Ziel
Ich bin auf dem Weg
gesehen in Marl.
„Rauf auf ́s Rad!“ Vom 27. Mai bis 6. Juni 2010 dreht sich auf der Elbinsel Wilhelmsburg in Hamburg alles um ́s Fahrrad. Die Erste Wilhelmsburger Radwoche wird gemeinsam veranstaltet von der Internationale Bauausstellung IBA Hamburg, der internationalen gartenschau hamburg 2013, und dem AK Fahrradstadt Wilhelmsburg.
Laut eigener Aussage will die Wilhelmsburger Radwoche:
- mehr Menschen aller Nationen zum Fahrradfahren bewegen,
- zum sportiven Radfahren motivieren,
- die Rahmenbedingungen für den Radverkehr verbessern und die Anbindung der Wilhelmsburger Radwege an das überörtliche Netz thematisieren,
- das Radfahren im Kontext Klimawandel diskutieren, – Informationen und Tipps rund um das Thema Rad liefern,
- das Thema Rad mit Spaß verbinden und einladen zum bewegten Zusammensein.
Alles vernünftige Punkte, IBA & IGS bleiben mir trotzdem mehr als suspekt!
Detail-Infos hier: radsport-hh.de/pdf/wilhelmsburger_radwoche_2010.pdf
edit 20.Mai: www.wilhemsburger-radwoche.de
Pressemeldung der Berliner Polizei (26.03.2010)
Stadtweite Verkehrskontrollen zur Verhinderung von Radfahrunfällen
Mit Beginn der Fahrradsaison wird die Berliner Polizei im Zeitraum vom 29. März bis 11. April 2010 im gesamten Stadtgebiet intensive Verkehrskontrollen zum Schutz, aber auch zur Überwachung des Radfahrverkehrs durchführen. Im Rahmen dieser zweiwöchigen Schwerpunktaktion soll dabei in der Öffentlichkeit unter anderem für mehr Rücksichtnahme und Verständnis zwischen Radfahrern, Fußgängern und Kraftfahrern geworben werden.
Kontrolliert wird überwiegend an den Orten, an denen in der Vergangenheit vermehrt Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung zu verzeichnen waren bzw. durch die Polizei auffällig viele Verstöße festgestellt wurden.
Bei den Kontrollen werden die Polizisten besonderes Augenmerk auf die Fehlverhaltensweisen der Verkehrsteilnehmer richten, die hauptsächlich zu Unfällen führen.
Zum Schutz der Radfahrer werden daher Kraftfahrzeugführer verstärkt in ihrem Verhalten beim Rechtsabbiegen gegenüber parallel fahrenden Radlern kontrolliert. Trotz der intensiven Aufklärungsarbeit zu den Gefahren des Toten Winkels sind immer noch zu viele Lkw-Fahrer in solchen Situationen unaufmerksam.
Um Fußgänger zu schützen und die Radfahrer zu sensibilisieren soll außerdem gezielt das unzulässige Befahren von Gehwegen und Fußgängerzonen sowie das Fahren auf Radwegen in die Gegenrichtung überwacht werden. Insbesondere ältere Mitbürger und Eltern von Kleinkindern fühlen sich Radfahrern gegenüber auf den Gehwegen oftmals unsicher und hilflos.
(…)
Quelle (Hervorhebungen durch Olsen)