Wer gucken will darf strampeln! Der Cycle Cinema Club ist ein Open Air Kino der nachhaltigen Art. Der Strom der für die Vorführung notwendig ist wird – fernab von jeder Steckdose – mit Hilfe speziell konstruierter E-Bikes erzeugt. Ein engagiertes und tretfreudiges Publikum ist also die Voraussetzung für den Kinobetrieb!
Die Vorführungen finden unter freiem Himmel, auf verschieden Plätzen und Parks innerhalb Wiens, statt. Der Eintritt für dieses Vergnügen ist frei und kostet höchstens einige Freiwillige ein paar Schweißperlen. Frei nach dem Motto D.I.Y (or die) erzeugt das Publikum nicht nur den Strom für die Vorführung, sondern bringt auch das Interieur selbst mit:
Decken, Stühle, Kissen & Verpflegung mitbringen und Omas Picknickkörbchen nicht vergessen!
19 Mai, Sonnenuntergang (20:30 – 21:00)
Am Yppenplatz, in Spielplatznähe!
Programm: Ein Potpourri fahrradaffiner Kurzfilmchens!
Vorher: Night Ride mit Soundmobil vom FahrRADhaus (Meet: 19h) zum Yppenplatz!
Das Image des Fahrrades hat durch einen “smarten Chic” den Sprung aus dem staubigen Keller in die Hochglanz-Modewelt geschafft. Aber ist der aktuelle Fahrradboom nur eine temporäre Modeerscheinung? Oder bedeutet das derzeitige Interesse am Fahrrad einen nachhaltigen Mobilitätstrend? Zum Saisonauftakt werden alltägliche, philosophische, stylische und urbane Aspekte der Wiener Fahrradkulturen präsentiert. Und das Fahrrad als Teil eines zukunftsfähigen Lebensstils diskutiert.
Die Cycle Talks im Wiener FahrRADhaus sind ein monatlich stattfindender Treffpunkt für Austausch, Diskussion und Vernetzung der Wiener Fahrradkulturen.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Eva Buchleitner (Produkt- und Modedesignerin; Eva Blut)
Herr Karl (Fahrrad Mechaniker; Vienna Bikekitchen)
Termin: 26. April 2012, 18 Uhr Ort: Wiener Planungswerkstatt, 1., Friedrich-Schmidt-Platz 9, Erdgeschoss
Keine Voranmeldung notwendig. Der Eintritt ist frei. Bitte rechtzeitig kommen wegen begrenzter Sitzplätze.
Radpropaganda in residence Vienna: Bilder von der critical mass vom letzten Wochenende in Wien, bei allerfeinstem Frühlingswetter mit ca. 1200 Menschen inkl. Parlaments-”Besetzung”. Hallo Hamburg? Das ist noch Luft nach oben ;)
Wir halten wir uns normalerweise zurück im multiplizieren von handelsüblicher Reklame, sowie im umgangssprachlichen Vorverurteilen von anderen Verkehrsteilnehmern, dieser Ausrutscher sei uns gegönnt…
Auto fahren ist Scheisse, prost! Astra leider auch.
Wer dies nun als Aufforderung zum Trinken & Fahrradfahren missverstehen möchte, dem sei wenigstens gesagt – Kollege, das kann teuer werden!
Jahresabschluß-Rechnug: In Wien kostet Radfahren ab 1Promille ein gutes Monatsgehalt. 4 Bier + unauffälliges Fahrverhalten + verkehrssicheres Waffenradl + allgemeine Radverkehrskontrolle auf einem “Radweg” abseits der Straße = 1300 EUR Strafe + Sicherstellung des Fahrrades!
Dies sei die Summe welche auch ein SUV-Fahrer zahlen müsste, wurde von der vollstreckenden Beamtin glaubhaft vermittelt… Es ginge hier ja nicht darum wie gefährlich jmd. für Andere sei, sondern vielmehr darum den “Betrunkenen” vor sich selbst zu schützen. Gesetz ist Gesetz scho klar… Verhältnismässigkeit scheint auch in Österreich ein Fremdwort zu sein.
Dem steht die Fahrradstaffel der hamburger Polizei – die, die primär Fahrradunfälle durch zielgerichtete, repressive Maßnahmen senkt – in nichts nach. 3 Punkte in Flensburg + 120 EUR Strafe für fahren eines Fahrrades mit starrem Gang trotz “fehlender” Handbremse. Anyway… dafür gibt’s hinterm alten Elbtunnel jetzt einen neuen Radweg :)
So, Radpropaganda bedankt sich bei allen Radfahrenden! und bei der Polar für das nette Interview! Alles Gute für 2012!