Schon gescheckt vercheckt!

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ADFC, Polizei, Behörde für Wirtschaft, ‪Verkehr‬ und Innovation sowie einige weitere Institutionen haben für eine neue, gemeinsame Kampagne die Nahverkehrsbusse in Hamburg mit einer falschen Internetadresse bekleben lassen: schon-gescheckt.de*

Bei "schon gecheckt" soll aktuell die Nutzung von Radfahrstreifen im Fokus stehen. Wir begrüßen derartige Kampagnen sehr – ihr seid auf dem richtigen Weg – auch wenn die Bildsprache sich eher an junge Jugendliche zu richten scheint und bisher leider nur versucht wird, Radfahrende "zu erziehen". Eine professionelle Kampagne, die ALLE VerkehrsteilnehmerInnen (auch Autofahrende) anspricht und mit den Gegebenheiten und Regeln der neuen Verkehrsinfrastruktur vertraut macht, ist für eine ernst gemeinte Förderung des Radverkehrs unabdingbar. 

Die korrekte Url lautet: http://schon-gecheckt.de

*Auf unseren Hinweis, wurde die "falsche" Domain ebenfalls vom ADFC registriert.

6 Kommentare

  1. Echt lustig :) Ich stimme Dir zu, dass sich das an alle Verkehrsteilnehmer richten sollte! Als Radfahrer ist man im Stadtverkehr aus meiner Sicht neben den Autofahrern und den Fußgängern oft benachteiligt. Man muss immer noch für die Autofahrer mitdenken, und dann gibt es da noch Kopfsteinpflaster und Straßenbahngleise. Ich finde auch die Ampelschaltung sollte für Radfahrer flexibilisiert werden, jedenfalls da wo es ohne Gefährdung möglich ist.

  2. Geht an der wichtigsten Zielgruppe vorbei. Geht an allen Zielgruppen vorbei. Geht nicht in den Kopf. Geht qualitativ nicht. Geht gar nicht. Und ins Rollen bringt das auch nichts.

    Ich wundere mich nebenbei auch über die strategische Ausrichtung, nachdem Schulkinder, die alles richtig gemacht haben im Koma liegen, weil wir
    1. keine Aufklärung der Kraftfahrzeugfahrer bezügl. Sicherheitsabstände fahren.
    2. keine Aufklärung der Kraftfahrzeugfahrer bezügl. Abbiegeverhalten betreiben.
    3. die Schuld auf die Schwächsten abladen, Alte, Kinder und Frauen mit Kindern, die aus Angst die Gehwege benutzen.

  3. Ähm… Da steht "scheinbar", gemeint ist aber offenbar (oder "anscheinend") "anscheinend". Und JA, das ist wichtig: "Scheinbar" meint nämlich das genaue Gegenteil, nämlich dass sie eigentlich die richtige Adresse auf die Busse angebracht haben, obwohl es einen anderen "Schein" hat.

    • Danke Henning – ist geändert (wenn wir dich nicht hätten)! Anscheinend war scheinbar Quatsch, es ist offensichtlich die falsche Url.

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