Wenn Autos zur Miete wohnen – ein Vorschlag für Berlin

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"Wer öffentlichen Raum exklusiv beansprucht, zahlt dafür, wie alle, die in Berlin wohnen. Ein Prinzip, mit dem Berlin seinen Verkehr selbst gestaltet: weniger, kleiner, sauberer. Keine Verbote, keine Ideologie."

"Eine Wohnung ist privater Raum zum Leben". Dafür zahlen die meisten von uns Miete. "Ein Auto ist privater Raum zum Fahren". Sobald es in der Stadt rumsteht (was Autos überwiegend tun), belegt es exklusiv öffentlichen Raum – vielerorts fast kostenlos. Das ist allein deshalb unfair, weil in Großstädten wie Berlin und Hamburg fast die Hälfte der Haushalte ohne eigenes Auto auskommt.

fairverkehr.berlin denkt diesen Widerspruch konsequent weiter: Wer mit seinem Auto öffentlichen Raum beansprucht, soll dafür zahlen. Große Autos kosten mehr, kleine weniger. Öffentlicher Raum wird fair verteilt – Autos werden weniger und kleiner, Lärm und Emissionen sinken – mehr Platz für Menschen, Bäume, Parks und Nachbarschaft. Die Einnahmen fließen in den ÖPNV, Radinfrastruktur und Soziales. Dass Städte so sicherer, lebendiger und beliebter werden können, zeigen Beispiele aus Stockholm, Oslo und Paris.

Unklar wer das Tool gebaut, aber die Idee ist stark – die Website top gemacht und der Perspektivwechsel in der aktuellen Debatte überfällig.

https://fairverkehr.berlin

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