TREK 750 Multi-Track

Singlespeed Aufbau für #Schnuckidoesit 2019

Man wächst bekanntlich mit seinen Herausforderungen. Und wenn man heutzutage immer noch kein Fahrrad mit ernstzunehmender "tire clearence" besitzt (während der Rest der Welt zum Frühstück "Gravel" bestellt), ist es geboten, eine Tour durch Sand zu organisieren und auf allen Kanälen Leute einzuladen. Da überlegt man sich dann was. So geschehen im letzten Sommer, als ich das Trek 750 in einer Hauruck-Aktion für unsere Heide-Gravel Tour "Schnucki does it" zusammen gesteckt habe. Aus Zeitgründen und um kein Risiko einzugehen als Singlspeed-Aufbau.

Während der Tour stellte sich die Singlespeed-Idee als zumindest streckenweise ambitiös heraus. Erstens, weil auf Sand jeder Kilometer doppelt zählt und zweitens, weil die Heide KEIN Flachland ist. War super, mache ich dieses Jahr aber nicht nochmal ;)

Warum ein altes Trek? Wegen der geprägten Hinterbaustreben? Wegen des Schriftzugs? Wegen Emotions? Ungefähr so: vor Jahren ein Touring-Trek im Netz gesehen, nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Dann im Netz das Multi-Track entdeckt – irgendwo im Westerwald, an Selbstabholer. Dreizweieins, 50 Euro. Jemanden auf MyHammer gefunden, der es abholt. Rahmen für 7 Jahre in der Werkstatt unter die Decke gehängt – fertig.

Setup

Mir war klar, dass ich ohne Schaltung auf überflüssiges Gepäck verzichten sollte und habe Zelt und Isomatte garnicht erst angeguckt. Dafür wurde ich mit einem super leichten Gesamtgewicht von knapp 10 KG belohnt, was im Treibsand von unschätzbarem Wert sein sollte!

  • Rahmen: Trek Multi-Track 750 von 1991
  • Lenker: alter WTB Mountain Road Drop Bar mit TRP Hebeln
  • Bremsen: TRP CX8.4 mini V-Brakes (teuerstes Teil am Rad)
  • Reifen: WTB Resolute (700 x 42c) + Schwalbe Extralight
  • LRS: Ambrosio Excellight S.S.C. TQB, 32L, DT Swiss Competition DD, Shimano 105 (5800) Naben
  • Kurbel: Shimano 600, 38T Stronglight – 18er Kaufhaus-Ritzel (2,1)
  • Kettenspanner: Rennen Rollenlager (Fahre nichts anderes)
  • Sattel: SQlab 611 active. Vor 7 Jahren von SQlab zum Testen bekommen und nie so recht gewusst, was wir mit dem Sattel mit der langen Nase anfangen sollen. Es ist der Beste, den ich seit langem gefahren bin, ohne Witz!

Sonstige Ausrüstung:

  • Hinten die 11L Apidura Satteltasche
  • Vorne Benubags am Lenker (danke Lasse für’s Ausleihen)
  • Diverse Riegel, Datteln, Schwarzbrot, 2 Lammwurzen, Dangle Mug
  • GoPro + Akkus
  • Xplova x5 + Akkubank (das grüne Affen-Leihmietgerät vom Bahnhof)
  • Schlafsack: Yeti VIB250 (560g) bester! + Rettungsdecken-Biwagsack
  • Hängematte: ENO Sub6 (164g)
  • Reise-Handtuch, Zahnbürste, Sonnencreme, BumButter (10g)
  • Ersatzschlauch, Flickzeug, Multitool, Luftpumpe
  • Regenjacke, Regenhose, Überschuhe
  • Armlinge, Beinlinge, Boxershorts, Loop, Cap
  • Sonnenbrille (gab es gratis zum Einkauf im Supermarkt in Celle :))

Transparenz-Hinweis: Wir haben die abgebildete Satteltasche, den Sattel und den Fahrradcomputer vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Getroffenene Aussagen geben alleine die Meinung des Autoren wieder.

2 Kommentare

  1. Hat Spaß gemacht an deiner Seite zu fahren. Wenn du ausholtest, um den nächsten Buckel zu bezwingen. Oder einfach nur niedertourig nebenher kurvtest.

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