Imagine how much better the world would be if more people rode bicycles

Der hat Zähne!

Nach dem letzten Schnee haben wir eine kleine Umfrage gemacht (mit 41 Stimmen sicher nicht repräsentativ oder wissenschaftlich relevant). Wir wollten wissen ob die Pannenhäufigkeit auf Winterstreu steigt. Da das Ergebnis „41% haben auffällig häufiger Pannen“ mit unserer subjektiven Wahrnehmung übereinstimmt, die Stadtreinigung Hamburg aber darauf verweist, dass sie nur „rundes Korn“ auf die Straße bringt (welches einem intakten Mantel von „guter Qualität“ keinen Schaden zuzufügen vermag) haben wir ein paar Gesteinsproben genommen.

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Tasächlich findet sich in unserer Probe „hübscher runder Kies“ in der Überzahl, aber schon in der Menge einer Streichholzschachtel sind genau diese teilweise messerscharfen, spitzkantigen Glas/Muschel-Haifischzähne deutlich erkennbar die wir aus unseren Mänteln gezogen haben … just sayin‘

Quicksilver ⚡️ Alleycat

13. Februar 2016 Quick & Dirty Alleycat für die PRECMC 2016 in Hamburg.

http://fb.com/events/1669317463346239

Pre-ECMC – You said it’s urgent!
15. – 18. Juli, Hamburg http://precmc2016.de
http://fb.com/events/888083801310638/

ECMC – European Cycle Messenger Championships
21. -24. Juli, København http://ecmc2016.com

The Japanese Odeyssey #2

THE-JAPANESE-ODYSSEY

Die zweite Ausgabe von TJO. Keine Ahnung ob da im letzten Jahr wirklich jemand auf eigene Faust mitgefahren ist. Ist aber auch egal, wir hätten immer noch Lust (Flug-Ticket/Sponsoren bitte hier melden)! Dieses Jahr im Programm für 2400KM Japan-Nonstop in 14 Tagen: TOKYO – MT. NYUKASA – MT. ONTAKE – TATESHINA-YAMA – MT. HARUNA – MT KUSATSU-SHIRANE – MT. NORIKURA – MT. IBUKI – MT. DAISEN – TENGU KOGEN – TSURUGI-SAN – MT. ŌDAIGAHARA – OSAKA!

Start: 17. September 2016
Nihonbashi Bridge, Tokyo

Registrierung ab 1. April 2016 unter: http://japanese-odyssey.com

Artwork: Guillaume Schaeffer

Anschubfinanzierungsparty
„Raum für Fahrradkultur“

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Lange haben wir darüber geredet – jetzt geht es endlich los! Nach dem 3 wöchigen „temporären Raum für Fahrradkultur“ beim internationalen Sommerfestival auf Kampnagel machen wir jetzt Ernst! An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle die uns auf dem Weg bis hierhin unterstützt haben!

Eine herzliche Einladung zur „Raum für Fahrradkultur“-Vorfinanzierungssoliparty! Am Freitag den 15. Januar ab 19 Uhr öffnen Radpropaganda und Nonstop Schwitzen erstmalig die Türen der neuen Flächen im Erdgeschoss der Kutscherhäuser im Gängeviertel. 
Wir wollen einen Einblick in unser Konzept vermitteln, eure Ideen, Wünsche und Vorschläge sammeln und gemeinsam feiern !

Worum geht’s?

Geplant ist eine Symbiose aus Werkstatt, Café, Bar, Bibliothek, Küche und Veranstaltungsraum. Ein zentraler, offener Ort für alle Menschen der Stadt. Ein Ort zur Förderung und Wahrnehmung des Fahrrades. Ein Ort des Austauschs, der Theorie & Praxis und des Empowerments. Ein Ort der Wissensentwicklung, Verteilung und Nutzung, ein Ort für Laien und ExpertInnen, unabhängige, nicht-kommerzielle Fahrradproduktion, Thinktank und Treffpunkt; eben ein Ort für Fahrradkultur!

Erklärte Ziele sind die Förderung von Fahrradnutzung und -kultur, die Mitgestaltung von Verkehrspolitik und Stadtplanung im Großen und im Kleinen; mit konventionellen und unkonventionellen Mitteln.

Der „Raum für Fahrradkultur“ ist non-profit und wird von ehrenamtlichem Engagement getragen; zur Finanzierung sind wir deshalb auf Spenden angewiesen. Alle Einnahmen des Abends werden für die Sanierung und Einrichtung der Räumlichkeiten verwendet.

Es gibt Musik und Getränke, wir sehen uns!

facebook.com/events/1536287640015727/

Raum für Fahrradkultur
Valentinskamp 28 A-B, Hamburg

We’ve talked about it for a long time – now things are finally kicking off! After the “Temporary Room for Cycle Culture” over three weeks at the international summer festival at Kampnagel, we’re now taking our vision to the next level. At this point we’d like to issue a big Thank You to all of those who have supported us on our journey so far!

You’re invited to „Raum für Fahrradkultur – A Space for bike culture“’s preopening party!

On friday 15th at 7pm „Radpropaganda“ and „Nonstop Schwitzen“ will open their brandnew spaces inside the Kutscherhäuser in the Gängeviertel. We will provide insights into our upcoming endeavors, listen to your suggestions and.. party!

Whats this all about?

We´re building a space, that will combine a workshop, a cafe, a library, a kitchen and a venue. A central open place for everyone. A place for the exchange of ideas and skills, for empowerment and knowledge development. A place for newcomers and experts, for independent non-commercial bicycle production, a think tank and a meeting point. In short: A place for bicycle culture!

Our aims are the promotion of bicycle usage and bicycle culture as well as participation in traffic policy and urban planning with conventional and unconventional means.

The „Raum für Fahrradkultur“ is non-profit and is funded by voluntary engagement, therefore we are reliant on donations and contributions. All the proceedings of this night will go towards renovation and furnishing of the premises.

SHARE THE ROAD.

“Nothing behind me, everything ahead of me, as is ever so on the road.“
Jack Kerouac

stinnerframeworks.com

Winterdienst

Oberhafen Connection Hamburg

Wer in Hamburg schon länger Fahrrad fährt wird wissen, daß „Winterdienst“ schon oft ein Thema war – nicht unbedingt eines was angepackt wurde – aber der „Auftrag schwarze Straße“ wurde vielfältig besungen. Wer vorgestern eine romantische Radtour auf winterlichen Wegen durch Hamburg machen wollte hatte beste Bedingungen. Der erste Schnee des Jahres, minus 8 Grad, verschneite Radwege, Radspuren und Velorouten. Überfrorene Böller, verwunschene Scherbenhaufen mit Puderzucker und reihenweise falsch geparkte PKW und Weihnachtsbäume … wenn das Fahrrad-Piktogramm nicht zu sehen ist, dann IST ES EIN PARKPLATZ!

Die Zielsetzung des Rot-Grünen Senats eine Fahrradstadt zu werden ist bekannt, wenn nun aber die vermeintlich wichtige Route zur Arbeit trotzdem nicht geräumt wird ist es nicht unbedingt eine grobe Fahrlässigkeit der Stadtreinigung sondern evtl. wurden entsprechende Straßen nicht im Räum-Atlas definiert. Eine aktuelle Übersicht welche Routen in Hamburg überhaupt geräumt werden findet sich hier: http://www.hamburg.de/winterdienst/

Die Frage warum der Vorzeige-Radweg „Oberhafen Connection“  von den Deichtorhallen Richtung Rothenburgsort erst 2 Tage gar nicht geräumt sondern nur mit etwas Sand verziert wurde muss abermals erlaubt sein. Teilweise gab es dort mehrere Zentimeter tiefe Schneeverwehungen.

Hingegen freudige Berichte von der Fahradanbindung nach Harburg, die offensichtlich nach langem Zuständigkeiten-Gerangel erstmalig geräumt wurde und der am dritten Schneetag ebenfalls geräumten Oberhafen Connection – sollen hier nicht unerwähnt bleiben.

Um Radfahren für PendlerInnen auch bei kaltem Wetter attraktiv zu machen ist es unerlässlich solche Routen gewissenhaft frei zu halten und den Winterdienst allgemein weiter auszubauen – kurz gesagt, die Belange des Radverkehrs wirklich ernst zu nehmen. Das „Mitstreuen oder Miträumen“ von Radspuren funktioniert in der Praxis eher schlecht bis gar nicht.

Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten Martin Bill (GRÜNE) und Antwort des Senats zum Winterdienst.
http://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/50939/winterdienststreckennetz-radwege.pdf

Bremen: 5 Bridges Alleycat – Turbo

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http://fb.com/events/1794442677449393/

Radfernweg Hamburg – Bremen

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Zwischen den Jahren von Hamburg nach Bremen – mit dem Fahrrad kein Problem! Knapp 140 KM Landstraße, Wald, Feld und Schotterstrecken, allesamt mit einem Rennrad (ja, auch mit 23mm) befahrbar und landschaftlich wirklich schön. Im Winter mit strammem Gegenwind durchaus herausfordernd, aber im Frühling mit ausreichend Sonnenstunden sicherlich auch im „Ausflugsmodus“ machbar. Wie bewiesen wurde lässt sich aber auch die Rücktour nach Hamburg (bei Nacht und Regen) im Warnwestenmodus dranhängen. Happy Festive und danke für die traditionelle Einladung @ Affenzahn Fahrradkram!

Unser Trak vom Wochenende bei Strava: strava.com/activities/457341371
oder hier komoot.de/tour/7609446

Weitere Infos zum Radfernweg HH-HB http://www.radfernweg-hamburg-bremen.de

Weltpremiere: Brevet

„Paris-Brest-Paris. 1230 Kilometer, am Stück, Tag und Nacht, in maximal 90 Stunden. 6000 Randonneure im Kampf gegen Steigungen, Müdigkeit und die Uhr“

Weltpremiere, Abaton Kino, Hamburg
Samstag, 16. Januar, 17 Uhr
fb.com/events/1049504525107113/

Weitere Termine:
19./25. Januar, 18 Uhr

brevet-der-film.de
fb.com/brevetderfilm

Auf zum Ahrberg °3

Eine Reise ins dunkle Herz der Heide - 130km Rennrad Tour zum Ahrberg http://aufzum.ahrberg.cc

Was hätten wir an dem Tag denn auch anderes tun sollen? Was hätten wir denn tun sollen, außer unsere Freiheit zu erleben?

Ich kam etwas zu spät zur dritten AzA-Tour. Ja, echt. Nicht weil ich noch vor dem Fernseher saß und die Nachrichten aus Paris nicht glauben wollte, sondern weil ich meinen Loop nicht finden konnte und wie ein Wahnsinniger die Wohnung absuchte. Ich hab das auch schon von anderen gehört: dass sie Ihren Loop nicht finden. Das Material ist einfach so weich. So fluffig, dass es in Ritzen und hinter Tischen, unter Kissen und in Taschen einfach verschwindet und nicht mehr zu sehen ist. (Anmerkung der Redaktion: Ja, das können wir bestätigen. Jetzt aber los, Mathias…) Bei leichtem Sonnenschein erreichte ich den Elbtunnel. Groben Schätzungen zufolge warteten etwa 80 FahrerInnen auf mich, die bunten Tüten und den Start der Tour.
Dieser vollzog sich dann überraschend dezentral: Einige fuhren los und das gesamte Feld setzte sich in Bewegung. Ich selber und auch meine Bezugsgruppe waren ehrlich gesagt über die Überpünktlichkeit etwas überrascht und hatten noch nicht mal die Handschuhe an. Aber kein Problem: Wir wollten nicht das Feld anführen, sondern dafür sorgen, dass alle den Ahrberg erreichen. Daher war die stressfreie rote Laterne genau das richtige für uns. Im Hafen fuhren wir dann auf zwei Gruppen auf, die Stürze zu vermelden hatten. Scheiß Schienen, gute Besserung an euch! Das Wetter war von starkem Wind und Zwielicht geprägt, unser Tempo moderat, die Gruppe kannte sich und ich genoss die Fahrt am Deich mit vertrauten Menschen um mich herum. Die Nachrichten aus Paris steckten uns in den Knochen und waren die ersten Kilometer das bestimmende Gesprächsthema.

Auf zum Ahrberg #3

Auf zum Ahrberg #3

Je länger wir fuhren, je größer die Gruppe wurde, desto mehr trat die sachlich-analytische Ebene in den Hintergrund. Was will man denn auch sagen? Was zur Hölle soll man darüber denken? Was kann man denn an solch einem Tag besseres machen, als das, was einem eine tiefe individuelle Befriedigung verschafft. Radfahren, hedonistischer Quatsch, großartig. Wer Rad fährt wendet den Blick zur Erde und allem Göttlichen den Rücken zu. Das hab ich so ähnlich in „Die Philosophie des Radfahrens“ gelesen. Ihr kennt das, solche Gedanken hat man an solchen Tagen auf dem Rad. … READ MORE »


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